Saison 2015/16

WFV_Pokalfinale: SV Alberweiler - TVD  2:0 (1:0)

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Bericht Schw.Tagblatt von Moritz Hagemann

Enttäuschendes Ende

TV Derendingen verliert WFV-Pokal-Finale beim SV Alberweiler mit 0:2

Vor 700 Zuschauern ist der Traum vom DFB-Pokal für die Fußballerinnen des TV Derendingen geplatzt. Beim Verbandsligisten SV Alberweiler unterlag der Regionalligist mit 0:2 (0:1) - ein trauriger Schlusspunkt einer insgesamt verkorksten Saison.

Nur knapp 46 Stunden waren nach dem Abpfiff der 0:1-Niederlage des TVD am letzten Spieltag der Regionalliga in Ingolstadt vergangen. Dann startete der TVD in sein wichtigstes Saisonspiel: das Pokalfinale, welches den Startplatz im attraktiven DFB-Pokal bringen sollte. TVD-Trainerin Theresa Merk änderte ihr Team im Vergleich zum Ingolstadt-Spiel nur auf einer Position: Für die urlaubende Nora Delattre rückte Selin Münz in die Startelf.

Der TVD fand nur schwer ins Spiel. In Minute 16 führte Alberweiler: Nach einem Angriff über die rechte Seite schloss Sonja Dobler rechts oben ab. Insgesamt mühte sich Derendingens Abwehr mit den flinken SV-Angreiferinnen. Kurz vor der Pause hatte TVD-Spielführerin Simone Leins nach einem langen Ball aus der Abwehr die Ausgleichschance, vergab aber freistehend gegen Alberweilers Torhüterin Melanie Geiselhart. In dieser Phase spielten beide Teams mit offenem Visier.

Mit zunehmender Spieldauer bekam Alberweiler jedoch immer mehr Kontrolle ins Spiel. "Ich kann keiner den Willen absprechen", sagte TVD-Trainerin Merk, "aber wir waren auch zu langsam im Kopf." Das 0:2 fiel, als TVD-Torfrau Melanie Bölzle einen Schuss noch parieren konnte und Svenja Herle dann abstaubte (69.). Auf der anderen Seite erspielte sich Derendingen kaum mehr zwingende Chancen. "Die haben das 2:0 auch gut verwaltet", sagte Merk. Der TVD muss sich jedoch vorwerfen lassen, aus einigen brauchbaren Freistoß-Situationen kein Kapital geschlagen zu haben.

In der kommenden Saison treffen sich beide in der Oberliga wieder: Der SVA ist Verbandsliga-Meister, der TVD steigt aus der Regionalliga ab. Dass zwischen beide Teams kein Klassenunterschied herrscht, wurde gestern Nachmittag in Alberweiler schon deutlich. Theresa Merk fehlt beim Wiedersehen, sie hört als TVD-Trainerin auf: "Zu gehen ist immer irgendwie hart. Das war ein emotionaler Abschied, wir waren motiviert und wollten, aber der Sieg von Alberweiler war verdient."

TV Derendingen: Bölzle; Lorenz, Borowski, Armbruster, Mahler (75. Perske), Sailer, Leins, Bessner, Habermehl (51. Tweer), Zürn, Münz.

Verlegung des Endspiels stand nur kurz zur Debatte

Erst am Pfingstsamstag verlor der TV Derendingen sein letztes Saisonspiel in der Regionalliga beim FC Ingolstadt mit 0:1. Und musste nur zwei Tage später das WFV-Pokalfinale absolvieren. José Macias, der beim WFV für den Frauen-Spielbetrieb verantwortlich ist, sagte, dass es Überlegungen gab, das Finale zwischen Derendingen und Alberweiler am 28. Mai im Stuttgarter Stadion auf der Waldau auszutragen. Da findet auch das Pokalfinale der Männer zwischen Ravensburg und Bissingen statt. Aber eben schon um 12.30 Uhr, dieser Termin ist dem Verband vom DFB vorgegeben. "Und wenn das Frauen-Finale dann auf 10 Uhr angesetzt wäre", sagte Macias, "wäre es auch zuschauermäßig bestimmt schwierig." Deshalb seien diese Überlegungen schnell ad acta gelegt gewesen. "Der Pfingstmontag hat bei den Frauen ja auch Tradition", sagte Macias. Außerdem sei an nicht von den Vereinen nicht der Wunsch herangetragen worden, das gestrige Finale zu verlegen. Bemerkbar machte sich die Derendinger Doppelbelastung in Alberweiler trotzdem. Macias beobachtete: "Alberweiler hat schon frischer gewirkt. Sie waren über 90 Minuten hinweg die bessere Mannschaft und der Sieg war verdient!"

22. Spieltag: FC Ingolstadt - TVD  1:0 (1:0)

Bericht im Facebook FC Ingolstadt:

 

Das letzte Heimspiel wurde mit 1:0 gegen den TV Derendingen gewonnen. Die Saison 2015/2016 ist mit dem 4. Tabellenplatz in der Frauen Regionalliga Süd zu Ende gegangen, da der viertplatzierte TSV Jahn Calden ihr Spiel gegen SV Frauenbiburg verloren hatten und somit überholt werden konnte. Vor Spielbeginn wurde die Gästetrainerin Theresa Merk von ihrem Team und bei den Schanzerinnen vier verdiente Spielerinnen (Kapitän Veronika Hess, „Mama“ Renate Pieldner, Jenny Seidenschwarz & Marina Mittermeier) vom Abteilungsleiter Josef Graf und dem Trainergespann verabschiedet. Dementsprechend nahm sich das Schanzer Team, für das letzte Spiel in dieser Saison, nochmal viel vor und wollte den verdienten Spielerinnen und den 60 Zuschauern ein schönes Abschiedsspiel präsentieren.

 

Gleich mit dem Anpfiff von Schiedsrichterin Marietta Menner übte Ingolstadt Druck auf die Gäste aus. Mit dem ersten gelungenen Angriff gelang Alea Röger der Führungstreffer. (7.min) Auf der rechten Außenbahn setzte sie sich energisch durch, zog nach innen und schloss aus 16m unhaltbar ins lange Eck ab. In der 15.min eine Kopie der 7.min doch diesmal hielt die Gästekeeperin Melanie Bölzle das Spielgerät sicher. Danach rückte Derendingen mehr auf und versuchte frühzeitiger zu stören hierbei kam das Schanzer Pressing zum Erliegen. Nach einer Weile fing sich die Heimelf und hebelte die weit aufgerückte Abwehr von Derendingen zum Teil aus. Vanessa Haim (32.min) und zweimal Veronika Hess (33.min & 43.min) scheiterten allein vor dem Gästetor. In der 35.min hatte Derendingen die beste Chance zum Ausgleich. Nach einer Ecke köpfte Lisa Reitzer den Ball aus dem 16er, doch hinten lauerte Medita Habermehl und ihr 25m Schuss wehrte Torhüterin Franziska Maier gerade noch ab.

 In der zweiten Halbzeit stand die beste Spielerin dieses Spiels des Öfteren im Mittelpunkt. Die Gästetorhüterin Melanie Bölzle hielt fast ein Dutzend mehr oder weniger Topchancen. Den Beginn machte die scheidende Kapitänin Veronika Hess. Venessa Haim legte überlegt zurück und der 20m Schuss fand die Hände vom Gasttorwart. (60.min) Marina Mittermeier knallte in der 65.min an die Latte. In der 68.min scheiterte Veronika Hess wieder allein vor dem Torwart. Das gleiche erging Ramona Maier in der 71.min. In der 74.min flog Sophie Westermeier´s 14m Schuss knapp über die Latte. Eine Nennenswerte Chance verbuchte Derendingen in der zweiten Hälfte noch. Simone Leins köpfte aus 7m in der 77.min einen Flugball knapp neben das Tor. Danach ging der Einbahnstraßen Fußball weiter. So verpassten Lena Schranner in der 81.min sowie Ramona Maier 82.min & 84.min allein vor der glänzend haltenden Melanie Bölzle das Ergebnis höher zu gestalten.

Aufstellung FC Ingolstadt 04: Franziska Maier, Simone Wagner, Stefanie Hamberger, Lisa Reitzer (46 min. Anna Petz), Ramona Maier, Alea Röger (46 min. Lena Schranner), Sophie Westermeier, Alina Mailbeck (71 min. Jenny Seidenschwarz), Marina Mittermeier (82 min. Renate Pieldner), Veronika Hesse, Vanessa Haim,

 

TVD: Bölzle, Delattre, Lorenz, Borowski, Armbruster (73. Wagner), Mahler, Sailer, Leins (73. Smaili), Bessner, Habermehl (59. Tweer), Zürn

21. Spieltag: TVD - Schwaben Augsburg 0:4 (0:2)

Bericht Schwäbisches Tagblatt von Tobias Zug:

"Nicht gerade im Leistungshoch"

Fußball: Im letzten Regionalliga-Heimspiel kassiert TV Derendingen eine 0:4-Pleite

Im letzten Saison-Heimspiel in der Regionalliga hat der als Absteiger feststehende TV Derendingen gegen den TSV Schwaben Augsburg mit 0:4 (0:2) verloren.

Ein paar Chancen hatten die Derendingerinnen zwar, doch insgesamt waren die Augsburgerinnen schon die überlegene Mannschaft. Schon nach drei Minuten lag der Ball hinter Derendingens Torhüterin Melanie Bölzle im Netz: Selina Schmidt stand frei vor Bölzle und traf. Claudia Schwarz (38.), Schmidt (62.) und Jacqueline Hieble (85.) schossen die weiteren Treffer für die Augsburgerinnen, die gut und gerne auch noch höher hätten gewinnen können. Pfosten und Latte standen dabei manchmal im Weg.

"Wir waren nicht gerade im Leistungshoch", sagte TVD-Torhüterin Melanie Bölzle, "das war bei der Hitze aber auch fast unmöglich." Die im Vorjahr bereits verabschiedete Bölzle könnte sich auch vorstellen, in der kommenden Oberliga-Saison im Tor zu stehen - solange der TVD keine neue Torhüterin findet. "Wenn jemand Gutes kommt, mache ich Platz", sagte sie.

TV Derendingen: Bölzle; Delattre, Lorenz (85. Sailer), Armbruster, Leins, Bessner, Habermehl (69. Smaili), Zürn, Wagner, Willemsen, Münz (53. Tweer).

Mit Kindern aus den Bambini-Teams und dem Nachwuchs einiger Spielerinnen liefen die TVD-Kickerinnen an ihrem letzten Heimspiel ein. Die verletzte Spielführerin Nina Weiß übergab Andrea Lorenz vor der Partie einen Blumenstrauß und Wimpel - Lorenz wird nach der Saison aufhören. Die scheidende Trainerin Theresa Merk wäre auch verabschiedet worden, doch sie war auf einem Lehrgang des Württembergischen Fußballverbands (WFV) in Duisburg. Für sie coachten Co-Trainer Florian Schultz und Torhüterin Melanie Bölzle das Team.

WFV-Pokal-Halbfinale: SV Hegnach - TVD 0:2 (0:0)

Bericht Schwäbisches Tagblatt:

TVD-Frauen im Pokalfinale

Die Regionalliga-Kickerinnen des TV Derendingen sind im Halbfinale des WFV-Pokals ihrer Favoritenrolle gerecht geworden, haben den Landesligisten SV Hegnach mit 2:0 (0:0) besiegt und stehen das dritte Mal im Pokal-Finale. Gegner ist Oberligist SV Alberweiler, der im andern Halbfinale den Landesligisten SC Unterzeil-Reichenhofen mit 6:0 überrollte. Die Derendingerinnen, in Hegnach nicht von Trainerin Theresa Merk, sondern von Co-Trainerin und Torhüterin Melanie Bölzle bestreut, waren von Anfang an spielbestimmend. Doch es dauerte bis zur 55. Minute, bis der Favorit endlich mit 1:0 in Führung ging. Nach einem genauen Pass von Lisa Armbruster schoss Sandra Borowski den Ball über die gegnerische Torhüterin hinweg in den Winkel. Danach drängte Hegnach auf den Ausgleich - und hätte fast Erfolg gehabt. Doch TVD-Torhüterin Melanie Bölzle parierte den Ball der allein auf sie zulaufenden Selina Schindler (65.). Zehn Minuten später dann die Entscheidung: Andrea Lorenz wuchtete einen Eckball von Meike Bessner mit dem Kopf zum 2:0 in die Maschen. Der Jubel nach dem Abpfiff war groß. Final-Gegner Alberweiler kann die Derendingerinnen nicht beeindrucken: "Im Finale will man immer gewinnen", sagt Co-Trainerin Bölzle.

Nach dem Einzug in das WFV-Pokal-Finale am Donnerstag wollen die längst als Absteiger feststehenden TVD-Kickerinnen auch am letzten Saison-Heimspiel gegen Schwaben Augsburg (Sonntag, 14 Uhr) noch einmal alles geben. "Wir wollen den Zuschauern noch mal was zeigen. Wir kämpfen bis zum bitteren Ende", verspricht Bölzle.

 TV Derendingen: Bölzle; Mahler, Sailer, Delattre, Bessner, Zürn, Armbruster (82. Münz), Habermehl (80. Wagner), Leins (88. Willemsen), Borowski.

20. Spieltag: SC Opel Rüsselsheim - TVD

Bericht Schwäbisches Tagblatt: 

 

Teuer verkauften sich die Regionalliga-Fußballerinnen des TV Derendingen im Kellerduell bei Opel Rüsselsheim. Sie verloren zwar 1:3 (0:1), boten dem Drittletzten bis zum Abpfiff die Stirn. Letztlich machte aber die zweifache Torschützin Gina-Lolita Buglisi den Unterschied. Nach Torchancen auf beiden Seiten gelang der Opel-Torjägerin die 1:0-Führung (35.). Doch schon zwei Minuten nach der Pause gelang dem TVD der Ausgleich: Madita Habermehl steckte auf Sandra Borowski durch, die den Ball im rechten unteren Eck versenkte.

 

Auch danach waren die Spielanteile gleich verteilt, Doch ein Mal noch ließ die TVD-Abwehr, die Buglise sonst gut im Griff hatte, die Torjägerin zum Schuss kommen - und die verwandelte humorlos zur Rüsselsheimer 2:1-Führung (83.). Zwei Minuten später vollendete Marina Urzo einen Konter zum 3:1. "Wir hätten zumindest einen Punkt mitnehmen können", bilanzierte TVD-Trainerin Theresa Merk, "wir sind aber nicht am Boden zerstört." bs

 

TVD: Bölzle; Lorenz (80. Wagner), Borowski, Armbruster, Mahler, Sailer, Leins, Bessner, Habermehl, Zürn (83. Smaili).

 

 

19. Spieltag: TVD - Eintracht Frankfurt 3:1 (1:1)

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Bericht im Schwäbischen Tagblatt:

Zweiter Saisonsieg

Fußball: TVD nicht mehr Regionalliga-Letzter

Das diese Saison seltene Gefühl eines Regionalliga-Sieges haben die bereits als Absteiger feststehenden Fußballerinnen des TV Derendingen gestern genießen können. Mit 3:1 (1:1) besiegten sie Eintracht Frankfurt - und tauschten mit ihr den letzten Tabellenplatz.

Ihrem letzten kleinen Ziel sind die Derendingerinnen gestern ein großes Stück näher gekommen. Nicht als Tabellenletzter wollen sie absteigen. Das ist jetzt, drei Spieltage vor Saisonende, Eintracht Frankfurt, weil der TVD diese besiegten. Und zwar hochverdient.

Schon bevor die Frankfurterinnen nach nur vier Minuten durch Rosalia Sirna in Führung gingen, hatten die Derendingerinnen zwei gute Torchancen. Das Gegentor fiel etwas kurios, nach zwei Pressschlägen lag der Ball vor Sirna, die einschoss. Danach hatte der TVD weitere gute Tormöglichkeiten, bei denen zwei Mal nur die Latte die Einschläge ins Netz verhinderte. In der 16. Minute köpfte Selina Zürn nach einem Freistoß das 1:1.

Auch nach der Pause bestimmte der TVD das Spiel. Logische Folge: Sandra Borowski (53.) und Julia Mahler (80.) erzielten die Treffer zum zweiten Saisonsieg. "Das war ein runder Tag heute", sagte TVD-Trainerin Theresa Merk. Die zum Saisonende scheidende Merk sieht den Abstieg auch als nicht so dramatisch: "Vielleicht ist es besser, denn dann wird die Mannschaft mehr solche Erfolgserlebnisse haben." tzu

TV Derendingen: Bölzle; Lorenz, Borowski, Armbruster, Mahler, Sailer, Leins, Bessner, Habermehl, Zürn, Willemsen (84. Münz).

Auf Trainer- und Spielerinnen suche ist der TV Derendingen für die anstehende Oberliga-Saison. "Wir sind in Gesprächen", sagt Abteilungsleiterin Birgit Baumann. Einige Spielerinnen bleiben, einige sind mit dem Studium fertig, die könnten berufsbedingt wegziehen müssen. Aber: Einen Exodus werde es wohl trotz Abstieg nicht geben, sagt Baumann. Die recht gelassen wirkt. Auch was die Torhüterin-Suche angeht: Weil Anja Lepper den TVD wegen eines Ausbildungsplatzes in Gießen verließ, wurde Melanie Bölzle reaktiviert - nach tränenreicher Verabschiedung in der Vorsaison. Zur Not wird sie das wohl auch kommende Saison spielen. "Das sind wir in Derendingen gewohnt", sagt Baumann, "wir sind so toll, dass Spielerinnen immer wieder zurückkehren."

18. Spieltag: FV Löchgau - TVD 2:0 (1:0)

Bericht im Schwäbischen Tagblatt:

 

Derendingen abgestiegen

 

Das war's nun endgültig, auch der Rechenschieber hilft nicht mehr: Nach der 0:2-Niederlage gestern beim FV Löchgau sind die Fußballerinnen des TV Derendingen nicht mehr zu retten, der Abstieg aus der Regionalliga steht vier Spieltage vor Saisonende fest.

Grämen mochte sich TVD-Trainerin Theresa Merk gestern nicht - denn ihre Derendingerinnen hielten beim Tabellenneunten lange mit. Ausnahme: Die Anfangsphase. "Die ersten fünf Minuten haben wir verpennt", sagte Merk. Die Quittung schon nach zwei Minuten: Meike van Elten war für Löchgau erfolgreich, als die Derendingerinnen gedanklich noch in der Kabine schienen. In der Folgezeit sah Merk ein "hart umkämpftes Spiel" mit Chancen auf beiden Seiten, weitere Treffer fielen aber nicht. In der Schlussphase riskierte der TVD alles, zwangsläufig ergaben sich Räume - das nutzte die kurz zuvor eingewechselte Vanessa Puglisi mit dem 2:0 in der Nachspielzeit. "Ob du 0:1 oder 0:2 verlierst, ist dann auch egal", sagte Merk. Am Sonntag hat Derendingen die Chance, den letzten Tabellenplatz zu verlassen: Der Vorletzte Eintracht Frankfurt kommt. Mit den Partien bei Opel Rüsselsheim, gegen Augsburg und in Ingolstadt geht das Abenteuer Regionalliga dann zu Ende. hdl

 

TV Derendingen: Bölzle, Sailer, Delattre, Borowski, Armbruster, Mahler (82. Wagner), Münz, Zürn, Habermehl (73. Lorenz), Bessner, Leins.

17. Spieltag: TVD - TSV Jahn Calden  0:4 (0:3)

Bericht im GEA:

Feldspielerin Lorenz muss ins Tor

DERENDINGEN. »Das Ergebnis hört sich klar an. Dem Spielverlauf nach war es allerdings längst nicht so klar«, berichtete Derendingens Trainerin Theresa Merk nach der 0:4 (0:3)-Niederlage des Frauen-Regionalligisten TV Derendingen gegen den TSV Jahn Calden. Alle vier Gegentore seien »vermeidbar« gewesen, ärgerte sich Merk. Auf der anderen Seite vergaben die Derendingerinnen beste Chancen: Im ersten Durchgang traf Selina Zürn mit einem Strafstoß den Pfosten, zudem versemmelte Sandra Borowski einen sehr gute Gelegenheit. Im zweiten Durchgang wurde Borowski strafstoßwürdig gefoult. »Wir hätten sogar noch ein Unentschieden erreichen können«, so Merk. Den Platz zwischen den Pfosten nahm die etatmäßige Feldspielerin Andrea Lorenz ein. Die Nummer eins Melanie Bölzle war privat verhindert und die einstige Stamm-Keeperin Anja Lepper zog es berufsbedingt nach Gießen. (kre

 

Aufstellung TVD: Lorenz, Delattre, Borowski, Armbruster (77. Perske), Mahler (60. Münz), Sailer, Leins, Bessner, Habermehl (57. Wagner), Zürn, Willemsen

16. Spieltag: SV Frauenbiburg - TVD 6:1 (4:0)

Bericht Schwäbisches Tagblatt:

 

Nach dem überraschend eingefahrenen ersten Saisonsieg am vergangenen Spieltag ist es den Derendinger Regionalliga-Kickerinnen nicht gelungen, mit einem weiteren Erfolg eine Serie zu starten. Am Sonntag unterlagen die TVD-Frauen beim Tabellenzweiten im niederbayerischen Frauenbiburg mit 1:6 (0:4). Den ersten Gegentreffer kassierten sie dabei schon nach 19 Sekunden. "Da haben wir schlecht ausgesehen, das war eigenes Verschulden", meinte Trainerin Theresa Merk hinterher. Am verdienten Sieg der Bayerinnen gebe es allerdings nichts zu deuteln. "Die wollten einfach mehr, hatten die bessere Einstellung und haben besser kombiniert", attestierte die Trainerin. Die folgenden Tore fielen bis zur Pause im Rhythmus (12., 24., 37. Minute). Mit einem Doppelschlag in der 58. und 59. Spielminute machten die Gastgeberinnen dann vollends alles klar. Den Ehrentreffer erzielte die in der 60. Spielmínute eingewechselte Sina Wagner (86.). In der 67. Minute hatte sich Trainerin Merk selbst noch eingewechselt, erstmals in dieser Saison. "Das Spiel bei Hitze auf Kunstrasen war hart und wir haben schon viele Verletzte und wenig Alternativen", begründete sie ihren Einsatz.

 

TV Derendingen: Bölzle; Lorenz, Borowski, Mahler, Willemsen, , Sailer (67. Merk), Zürn, Dellatre (60. Wagner), Bessner, Leins, Armbruster.

TVD im WFV-Pokal im Halbfinale

Bericht Schwäbisches Tagblatt:

Fußball: Lepper zum Abschied mit roter Karte

Mit 4:0 (2:0) gewannen die Regionalliga-Fußballerinnen des TV Derendingen bei Landesligist TSV Langenbeutingen im Viertelfinale des WFV-Pokal und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht.


Langenbeutingen. Ihr letztes Spiel für den TV Derendingen hatte sich Keeperin Anja Lepper, die es beruflich nach Gießen zieht, sicherlich anders vorgestellt: Nach 56 Minuten traf sie bei einem Rettungsversuch nur die Gegnerin - Notbremse, rote Karte. Den Elfer verwandelte der TSV zwar nicht, doch das war nur ein schwacher Trost. Trotz des Sieges zeigte sich TVD-Trainerin Theresa Merk kritisch: "Wir hatten zwar keine Probleme mit dem Gegner, doch uns fehlte die Effektivität." Schon nach acht Minuten sorgte Andrea Lorenz mit einem Weitschuss für die TVD-Führung und Simone Leins stellte nach einer Einzelaktion den 2:0-Pausenstand her (36.). Nach einer Flanke von Andrea Lorenz fälschte TSV-Spielerin Lena Pfleger den Ball ins eigene Tor ab (54.), bevor Sandra Borowski nach einer Einzelaktion auf 4:0 erhöhte (77.).erb


TV Derendingen: Lepper; Habermehl, Lorenz, Borowski, Merk (52. Bölzle), Armbruster, Mahler, Sailer, Leins, Zürn, Willemsen (75. Rothfuß)

15. Spieltag: TVD - Hegauer FV 3:2 (1:1)

Bericht Schwäbisches Tagblatt von Elina Bauer

In fünf Minuten noch die Wende geschafft

3:2 - Derendingerinnen landen ausgerechnet gegen den Tabellendritten Hegauer FV den ersten Saisonsieg

Gestern war es endlich so weit: Zum ersten Mal in der laufenden Saison holten die Regionalliga-Fußballerinnen des TVD drei Punkte. Und das absolut verdient, aber auch glücklich.

 

Derendingen.Es war die 90. Minute, als es auf Derendinger Seite plötzlich kein Halten mehr gab: Nach einem Doppelpass mit Simone Leins schoss Julia Mahler von der linken Strafraumecke aus den Ball ins lange Eck: 3:2, der erste Saisonsieg war perfekt. "Wir sind nach dem Tor direkt zur Schiedsrichterin gelaufen und haben sie gefragt, wie lange noch zu spielen ist. Es war ein unglaubliches Gefühl, als sie uns sagte, es seien nur noch 17 Sekunden auf der Uhr", sagte Mahler.

 

Schon von Beginn an zeigten sich die Fußballerinnen des TVD wenig beeindruckt vom Tabellendritten Hegauer FV. Nach einem Lattentreffer von TVD-Kickerin Meike Bessner in der ersten Minute, hatte Abwehrspielerin Nora Delattre drei Minuten später mehr Glück: Nach einer Ecke für Derendingen sprang sie am höchsten und köpfte den Ball ins generische Tor. In der 7. Minute fehlten dem TVD erneut nur einige Zentimeter, als der Ball nach einem Schuss von Madita Habermehl den Pfosten traf. Derendingen verpasste das 2:0 und dem FV gelang der Ausgleich. Der fiel nach einer sehr schön anzusehenden Einzelaktion der FV-Kapitänin Luisa Radice: In der 38. Minute trippelte sie sich durch die TVD-Abwehr und vollendete mit einem Lupfer über Derendingens Torhüterin Melanie Bölzle.

Nach der Pause drehte der Gegner aus dem Koblenzer Landkreis auf und erzielte folgerichtig die 2:1-Führung durch einen Kopfball von Nadine Grützmacher (62.). Doch die Derendingerinnen kämpften sich zurück in die Partie. Nach einem Freistoß von Anja Sailer kam Simone Leins rechts am Fünfmeterraum mit dem Kopf an den Ball. FV-Keeperin Elisa Dogor griff unglücklich am Ball vorbei, dieser hoppelte ins lange Eck (86.). Dem folgte, siehe oben, noch der Siegestreffer. Siegtorschützin Mahler wirkte nach dem Spiel fast schon ungläubig: "Das 2:2 fiel so spät, dass wir schon nach diesem Tor absolut erleichtert waren. Doch dann kam auch noch die Führung." Und die katapultierte das Team nach dem Abpfiff in einen einzigen Jubeltaumel.


TV Derendingen: Bölzle; Delattre (81. Perske), Borowski, Armbruster, Mahler, Sailer, Leins, Bessner, Habermehl (73. Lorenz), Zürn, Münz (40. Willemsen).


Nach dem Sieg: Jubelgesänge und Freibier

Der Schlusspfiff wirkte wie eine Befreiung und sorgte für strahlende Gesichter allenthalben. Die Spielerinnen bekamen ein Bier in die Hand gedrückt und die Jubellieder endeten erst mit dem Anpfiff des Bezirksliga-Spiels der Männer. Torschützin Simone Leins war die Erleichterung deutlich anzumerken: "Der heutige Sieg ist die Belohnung für unser ständiges Bemühen. Nach jeder Niederlage sind wir trotzdem mit gleich großem Engagement zum Montagstraining gekommen. Und es hat sich gelohnt." Auch Siegtorschützin Julia Mahler strahlte übers ganze Gesicht: "Es tut gut, zu wissen, dass man doch noch gewinnen kann. Und das gegen so einen Gegner. Der Sieg ist eine riesige Motivation für die nächsten Spiele."

14. Spieltag: SC Sand II - TVD  8:0 (4:0)

Bericht Schwäbisches Tagblatt:

0:8 - das tut weh

Fußball: Klatsche für TV Derendingen

Die Fußballerinnen des Regionalligisten TV Derendingen mussten beim gestrigen Spiel gegen den Tabellenführer SC Sand II eine 0:8 (0:4)-Niederlage einstecken. Der Erste griff dabei auf sechs Bundesliga-Spielerinnen in der Startelf zurück.


Schon vor der Partie war der Tabellenletzte vom TV Derendingen nicht sonderlich optimistisch. Mit einem Punktgewinn bei dem zu Hause unbesiegten Tabellenführer SC Sand II rechnete wohl niemand.

In der ersten Viertelstunde waren die Fußballerinnen des TVD jedoch gut ins Spiel gekommen, bevor Madeleine Kurek den SC in Führung brachte (15.). "Das erste Tor war sehr ärgerlich. Wir haben uns den Ball quasi selber reingehauen", sagte TVD-Trainerin Theresa Merk, "danach sind wir etwas eingebrochen." Schon in der 21. Minute erhöhte Jennifer Schlee zum 2:0. Die nächsten 15 Minuten überstanden die Derendingerinnen zwar ohne einen Gegentreffer, doch dann ging es schnell beim SC Sand II: Innerhalb von zwei Minuten netzten die SC II-Spielerinnen Ann-Christin Angel und Sinah Amann zum 3:0 und 4:0 ein (37., 39.). Mit diesem Ergebnis ging es für beide Teams in die Halbzeitpause.

Nach der Pause ging es für den TV Derendingen zunächst besser weiter. "Wir kamen motiviert aus der Kabine und haben den Gegner anschließend kaum rankommen lassen", sagte Merk. Doch nach einem individuellen Fehler der Derendingerinnen schlug Madeleine Kurek erneut für ihren SC zu und markierte das 5:0 (72.). In der Schlussphase schwanden den TVD-Fußballerinnen die Kräfte dann zusehends: Zuerst traf Jennifer Veth in der 81. Minute zum 6:0. Danach erzielten die Spielerinnen Amann (85.) und Schlee (88.) ihren jeweils zweiten Treffer und stellten den 8:0-Endstand her. Merk: "Am Ende haben wir uns noch unnötige Treffer gefangen. Uns ging die Puste aus. Und da wurde es dann deutlich, dass vor allem die Erstliga-Spielerinnen viel fitter sind."

Denn aufgrund der Länderspielpause in der ersten Frauenbundesliga trat der SC Sand II gestern mit sechs Bundesliga-Spielerinnen in der Startelf an. Für Merk verständlich: "Es ist klar, dass der SC Sand Spielerinnen der ersten Mannschaft, die dort kaum Spielzeit bekommen, die Chance geben möchte, in der zweiten Mannschaft Spielpraxis zu sammeln. Doch für uns als Gegner und vor allem in unserer jetzigen Situation ist es natürlich sehr ärgerlich." Denn mit weiterhin nur einem Punkt aus 14 Ligaspielen steht der TVD unverändert auf dem letzten Tabellenplatz. Und da Derendingens direkte Konkurrenten FV Löchgau und Eintracht Frankfurt punkteten, ist der Ligaverbleib nahezu aussichtslos. erb

TV Derendingen: Bölzle, Delattre, Habermehl, Borowski, Mahler (59. Armbruster), Münz, Sailer (46. Lorenz), Leins, Bessner (71. Ganzenmüller), Zürn, Willemsen

13. Spieltag: TVD - 1. FC Nürnberg 0:2 (0:1)

Bericht Schwäbisches Tagblatt von Elina Bauer:

Gut mitgehalten - doch nicht belohnt

Derendingerinnen bieten Nürnberg die Stirn, spielen aber nicht den richtigen Pass

Auch im ersten Spiel nach der Winterpause blieben die Regionalliga-Fußballerinnen des TV Derendingen gestern ohne Punktgewinn. In einer unterhaltsamen Partie unterlagen sie dem 1. FC Nürnberg mit 0:2 (0:1). Damit bleibt der TVD mit nur einem Punkt weiterhin Tabellenletzter und ist weiter höchst abstiegsgefährdet.

 


Die Stimmung der Derendinger Spielerinnen wirkte vor dem Anpfiff gelöst. Und entsprechend unbeschwert gingen sie ins Spiel. Beide Teams suchten die Offensive. Die erste Torchance hatten die Nürnbergerinnen: Gina Steiner brachte jedoch nicht genug Kraft hinter den Ball (3.). Im Gegenzug versuchte es Meike Bessner, deren Fernschuss landete aber direkt in den Armen der Nürnberger Torhüterin Michelle Pistoia(7.).


Die Zuschauer sahen ein schnelles Spiel, mit Torszenen auf beiden Seiten und intensiven Zweikämpfen. "Wir haben nicht schlecht gespielt und hatten vor allem in der ersten Halbzeit einige Chancen", sagte TVD-Trainerin Theresa Merk nach Ende der Partie, "auch defensiv standen wir heute gut." Umso ärgerlicher das 1:0 für den 1. FCN: Nach einer Ecke für den TV Derendingen in der 37. Minute, schalteten die Spielerinnen des TVD nicht schnell genug um und wurden klassisch ausgekontert. Simone Grimm schob den Ball nach einem kurzen Sprint rechts an TVD-Torhüterin Melanie Bölzle vorbei ins lange Eck.


Doch die Derendingerinnen ließen sich davon nicht beeindrucken. Sie präsentierten sich auch in der zweiten Hälfte kämpferisch, spielten mit zwei weit aufgerückten Außenverteidigerinnen weiterhin mutig. Der Ausgleichstreffer wollte jedoch nicht fallen, da der letzte Pass nicht ankam. So ging die nächste große Torchance wieder aufs Nürnberger Konto: Marina Büttel verpasste den Ball nur knapp, nachdem sie bei einer scharfen Hereingabe von Leonie Vogel vollkommen freistand (60.).


In der 68. Minute ging es nach einem Ballverlust der Derendingerinnen plötzlich wieder ganz schnell. Die eingewechselte Marissa Schultz nahm den Ball nach einem abseitsverdächtigen Zuspiel an und schoss vom rechten Strafraumeck flach ins lange Eck zum 2:0 für Nürnberg ein. Obwohl sich die Fußballerinnen des Tabellenschlusslichts in der Endphase bemühten, kam am Ende nicht Zähbares mehr raus. Neuzugang Selin Münz war enttäuscht: "Es war eigentlich ein ausgeglichenes Spiel, daher fühlt man sich danach umso blöder!"


TV Derendingen: Bölzle, Delattre, Habermehl, Lorenz, Armbruster (65. Perske), Mahler (73. Ganzenmüller), Münz, Sailer, Leins, Bessner, Willemsen.


In der Winterpause verpflichtet, stand Selin Münz (18) beim Spiel gegen den 1. FC Nürnberg gleich in der Startelf. "Natürlich freue ich mich, wieder zu spielen, doch der Ärger wegen der Niederlage überwiegt", sagte Münz. Weil die einstige DFB-Auswahlspielerin auf der Suche nach einem Studienplatz war, hatte sie sich bei ihrem ehemaligen Verein VfL Sindelfingen abgemeldet. Jetzt studiert sie in Tübingen und ist glücklich, einen neuen Verein gefunden zu haben: "Sindelfingen wäre zu weit weg gewesen, hier fahre ich nur zehn Minuten mit dem Bus". Mit ihrem ersten Spiel für den TVD war sie zufrieden."Sie hat eine solide Leistung gezeigt", sagte Trainerin Theresa Merk. Die Abwehrspielerin zeigte in den letzten zwanzig Minuten, dass sie auch eine gute Option fürs defensive Mittelfeld ist.

Derendingen holt den Pott

 

 

Montag 18.01.16 09:05 Uhr|Autor: John Warren - ZOLLERN-ALB-KURIER

 

 

Derendingen holt den Pott

Dramatisches Finale beim Kleider-Müller-Cup

Der TV Derendingen hat sich den Titel beim Kleider-Müller-Cup des TSV Geislingen geholt. Im Finale bezwang der Regionalligist den FC Altstetten-Juventus aus der Schweiz mit 6:5 nach Neunmeterschießen.

Regionalliga gegen dritte Schweizer Liga hieß es gestern im Endspiel in der Geislinger Schlossparkhalle. Die Oberhand behielt dabei der TV Derendingen. Die Regionalliga-Kickerinnen aus Tübingen mussten im Endspiel gegen den FC Altstetten-Juventus aber bis zur Entscheidung vom Punkt zittern. Nach 1:0-Führung geriet der TVD mit 1:2 in Rückstand, glich aber noch aus. In der Verlängerung trafen beide Teams jeweils einmal. Im Neunmeterschießen hatte Derendingen die besseren Nerven. Platz drei holte sich der SV Alberweiler mit einem 2:0-Sieg gegen den FV Asch-Sonderbuch.

In der Zwischenrunde war es in Gruppe A richtig eng zugegangen, fünf der zehn Partien endeten mit einem Unentschieden. Am Ende hatte Derendingen aber doch recht deutlich die Nase vorn, mit zehn Zählern machten die Tübingerinnen den Finaleinzug perfekt. Lediglich Asch-Sonderbuch konnte den Unistädterinnen beim 0:0 Punkte abluchsen. Der württembergische Landesligist hatte mit zwei weiteren Unentschieden (3:3 gegen den ASV Hagsfeld, 1:1 gegen den VfL Sindelfingen 2) und einem Sieg (2:1 gegen den SV Musbach) immerhin Platz zwei in der Gruppe gesichert und dabei die beiden Oberligisten Hagsfeld und Sindelfingen hinter sich gelassen.

In Gruppe B blieb es bis zum Schluss spannend, allerdings nicht für den TSV Frommern. Die in Rot spielenden Schwarz-Gelben verloren unglücklich gegen den TSV Schwaben Augsburg, spielten unentschieden gegen den FC Altstetten-Juventus und nach einer weiteren knappen Niederlage (1:2 gegen Oberligist SV Alberweiler) war das Zwischenrunden-Aus und Platz vier besiegelt. Nicht schlimm, fand Trainer Holger Bitzer: „Gut war, dass wir mit allen Teams – auch den höherklassigen Gegnern – mithalten konnten, auch wenn wir am Ende öfters die unglückliche Mannschaft waren.“

Im letzten Gruppenspiel hatte sich Altstetten-Juventus mit einem 2:0-Sieg gegen den SV Weinberg 2 (Landesliga) den Finaleinzug gesichert. Der deutsche Trainer der Schweizerinnen, Dieter Schaudt, fand lobende Worte – sowohl für sein Team als auch für die Organisatoren des TSV Geislingen. Schaudt hatte bereits vor einigen Jahren mit seinem Ex-Klub PSV Freiburg in Geislingen mitgemacht, vor einem Jahr brachte er zum ersten Mal die Schweizerinnen in die Schlossparkhalle. „Sportlich ist das ein äußerst interessantes Turnier für uns, weil es ein sehr hohes Niveau hat.“Platz zwei ging an Alberweiler, dem sechs Zähler und ein besseres Torverhältnis gegenüber dem punktgleichen Dritten TSV Schwaben Augsburg (Regionalliga) für das Spiel um Platz drei reichten.

Die Gastgeberinnen vom TSV Geislingen waren bereits in der Vorrunde gescheitert. Als Bezirksligist in der Außenseiterrolle bezwang der TSV immerhin den BFC Pfullingen mit 2:0. Gegen die höherklassigen Teams der Gruppe 2 SV Musbach, TSV Schwaben Augsburg und TSV Weilheim hatten die Frauen vom Kleinen Heuberg allerdings das Nachsehen. „Kein Beinbruch“, meinte Frauenfußball-Managerin Uli Goth, „es war wie immer recht knapp, am Ende hatten wir ein bisschen Pech.“

 

Frauen I verteidigen den Titel beim Stadtpokal 2016

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Mit gleich drei Mannschaften war das TVD-Rot die dominierende Farbe des diesjährigen Stadtpokals.

Auf souveräne Weise ist die erste Mannschaft des TV Derendingen ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Torhüterin Anja Lepper hatte dabei einen recht ruhigen Tag: Ohne Gegentreffer, mit im Schnitt 4,8 Toren pro Spiel und fünf Siegen in fünf Spielen stand man am Ende ganz oben und durfte sich neben dem Turniersieg noch über 10 neue Trainingsbälle freuen.

Zum guten Gesamtergebnis trug außerdem die Zweite des TVD bei, die mit sieben Punkten Dritter wurde. Dabei war das junge Team überaus effektiv: Ein 1:1-Unentschieden und zwei 1:0-Siege bedeuteten zwar nur drei geschossene Tore, trotzdem aber auch sieben Punkte, die hinter dem zweitplatzierten TSV Lustnau (12 Punkte) den dritten Platz auf dem Treppchen bedeuteten.

Für die B-Juniorinnen hieß es bei diesem Turnier lediglich mal etwas „Aktivenluft“ schnuppern und sich auf den anstehenden Bezirkspokal einstimmen. Dabei konnte man der eigenen Zweiten beim 1:1 ein Pünktchen entführen. Gut aus der Affäre zog man sich beim 0:4 gegen die eigene Erste. Und auch wenn die weiteren Spiele gegen Lustnau, Unterjesingen und den SV03 verloren wurden, zeigte sich doch, dass man auch gegen die Frauen-Teams nicht ganz chancenlos ist.

 

Als beste Torspielerin wurde zudem Hannah Klingler (B-Juniorinnen) ausgezeichnet. Torschützenköniginnen wurden mit jeweils sechs Treffen Nina Weiß und Emirjona Smaili von der ersten Mannschaft.

 

Abschlusstabelle: https://www.meinturnierplan.de/showit.php?id=1449610401&setlang=de

12. Spieltag: FFC Wacker München - TVD 2:0 (1:0)

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Bericht im Schwäbischen Tagblatt:

Ein paar Mal in der Bredouille

Im zwölften Spiel haben die Regionalliga-Frauen des TV Derendingen ihre zwölfte Niederlage kassiert. Gestern mit 0:2 beim FFC Wacker München, zwar keine deutliche Pleite, aber eine verdiente Niederlage. "Über diese Niederlage können wir uns nicht beschweren", sagte TVD-Spielerin Simone Leins. In der 36. Minute trafen die Münchnerinnen erstmals: TVD-Torfrau Anja Lepper klärte an der Sechzehner-Grenze erst noch per Fuß, verlor dann aber ein wenig die Orientierung und Münchens Katrin Hartmannsegger konnte ungehindert einschieben. Wacker wusste "durch ein sehr gutes Umschaltspiel" zu gefallen, wie Leins es sagte. Und so fiel auch der zweite Treffer, als München konterte und den TVD durch Verena Pfeifer (71.) kalt erwischte. "An sich haben wir es nicht so schlecht verteidigt", sagte Leins. "Aber durch ihre Konter haben sie uns schon ein paar Mal in die Bredouille gebracht." Und so überwintert der TVD mit einem einzigen Punkt, weit weg von den Nichtabstiegsplätzen, schon 14 Punkte hinter Rüsselsheim. Aber: "Wir geben nicht auf", verspricht Leins. "Es wird nicht so sein, dass wir irgendwas herschenken."

TV Derendingen: Lepper; Delattre (64. Sailer), Lorenz, Borowski, Weiß, Armbruster (71. Habermehl), Mahler, Tweer, Leins (50. Willemsen), Sessler, Zürn.

Bericht im GEA:

Merk: Wir arbeiten in Ruhe weiter

MÜNCHEN. Zwölf Spiele, ein Punkt – die Regionalliga-Fußballerinnen des TV Derendingen gehen als siegloses Schlusslicht in die Winterpause. Gestern setzte es bei Wacker München eine 0:2 (0:1)-Niederlage. »Wacker war spritziger und zeigte ein gutes Umschaltspiel«, berichtete Derendingens Trainerin Theresa Merk. Ihr Team habe in der Offensive gut agiert, im Abschluss fehlte jedoch einmal mehr die letzte Konsequenz. Der TV Derendingen hat bereits 14 Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Normalerweise müssen drei Mannschaften in die Oberliga runter. »Wir arbeiten in Ruhe weiter und wollen im neuen Jahr möglichst viele Punkte holen«, gibt Merk als Devise aus. Bislang gibt es weder Zu- noch Abgänge. Das erste Spiel 2016 steigt am 6. März gegen Nürnberg. 

TV Derendingen: Lepper; Delattre (64. Sailer), Lorenz, Borowski, Weiß, Armbruster (71. Habermehl), Mahler, Tweer, Leins (50. Willemsen), Sessler, Zürn.

11. Spieltag: TVD - FC Ingolstadt  4:0 (1:0)

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Bericht Schwäbisches Tagblatt von David Scheu

Den Schneid abgekauft

Fußball: TV Derendingen unterliegt aggressivem FC Ingolstadt mit 0:4 (0:1)

Die Fußballerinnen des TV Derendingen bleiben in der Regionalliga weiter sieglos. Im letzten Spiel der Hinserie unterlag die Mannschaft von Theresa Merk dem FC Ingolstadt mit 0:4 (0:1) und hatte dabei vor allem mit der körperbetonten Spielweise des Gegners zu kämpfen.

Nur neun Gegentore kassierte der FC Ingolstadt in seinen bisherigen elf Saisonspielen. Das bekam am gestrigen Sonntag auch der TV Derendingen zu spüren, der sich an der robusten Defensive der Bayern um Spielertrainerin Simone Wagner immer wieder die Zähne ausbiss. "Die spielen teilweise schon an der Grenze. Bei jedem Zweikampf gibt's noch einen kleinen Check mit", sagte Merk, die sich von der Schiedsrichterin etwas mehr Schutz für ihre Spielerinnen gewünscht hätte. Aber: "Wir haben uns auch etwas den Schneid abkaufen lassen und deshalb verdient verloren."

Vom Start weg waren die Gäste aus Oberbayern vor 100 Zuschauern auf dem Kunstrasen gut im Spiel und drückten den TVD tief in dessen Hälfte. "Wir haben uns vorgenommen, den Gegner durch frühes Pressing weit von unserem eigenen Tor weghalten, das hat gut funktioniert", freute sich Wagner. So musste Derendingen in der Anfangsviertelstunde gleich zweimal in höchster Not klären: Zunächst parierte Schlussfrau Anja Sailer (6. Minute), kurz darauf rettete Julia Mahler per Kopf auf der Torlinie (13. Minute).

Danach kämpfte sich Derendingen in die Partie und hatte in der 20. Minute seine erste Chance: Nach einer Flanke von links kam Kapitänin Nina Weiss zum Abschluss, brachte aber nicht genug Druck auf den Ball. Just in der starken Derendinger Phase schlug der FCI zu: Ramona Maier netzte aus 20 Metern trocken ein, nachdem der Ball zuvor nicht eindeutig geklärt werden konnte (25. Minute).

In der Folge entwickelte sich ein umkämpftes Spiel mit nicht allzu vielen Torchancen, stattdessen aber zahllosen Zweikämpfen und vielen kleinen Fouls. Mitte der zweiten Hälfte nutzte Ingolstadt dann eine Unaufmerksamkeit der Derendinger Defensive nach einem Einwurf zur Vorentscheidung - Alina Mailbeck traf aus spitzem Winkel zum 0:2 (65. Minute). Mit zwei weiteren Treffern durch die eingewechselte Katharina Schmittmann (70. Minute) und erneut Mailbeck (75. Minute) schraubte der FCI das Ergebnis weiter in die Höhe, profitierte aber bei seinem vierten Treffer auch von einem Patzer der ansonsten sicheren TVD-Torfrau Sailer. Derendingen hingegen verpasste in der Schlussphase gleich zweimal den Ehrentreffer, sodass es bei der deutlichen Heimniederlage blieb.

TV Derendingen: Sailer, Delattre, Lorenz (51. Willemsen), Borowski (75. Perske), Weiß, Armbruster, Mahler, Tweer (75. Schneider), Leins, Bessner (47. Zürn), Sessler.


Fazit: Trotz Negativserie: TVD schielt weiter auf Klassenverbleib

Zehn Niederlagen und ein Remis: Mit nur einem Punkt beendet der TV Derendingen die Hinrunde auf dem letzten Platz der Regionalliga. "Klar sieht die Tabelle schlecht aus. Der Abstieg ist ein realistisches Szenario", sagt auch Trainerin Theresa Merk. Solange aber die Chance bestehe, werde man nicht aufgeben und weiter an den Klassenerhalt glauben: "Sonst müssten wir ja gar nicht mehr antreten." Hoffnung machen der Trainerin vor allem auch die vielen knappen Ergebnisse - gleich fünf Mal in dieser Spielzeit unterlag der TVD mit gerade mal einem Tor Differenz. Diese knappen Spiele gelte es in der Rückrunde für sich zu entscheiden, so Merk.

10. Spieltag: TSV Schwaben Augsburg : TVD 1:0 (1:0)

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Bericht Schwäbisches Tagblatt:

 

Ein Remis war drin

 

Fußball: TVD-Kickerinnen 0:1 in Augsburg

 

Wie befürchtet: Die Kickerinnen des TV Derendingen kassierten gestern ihre neunte Niederlage. Allerdings war beim 0:1 gegen den Zweiten, den TSV Schwaben Augsburg, kein Klassenunterschied festzustellen.


Es sei so gewesen, berichtet Joachim Götzendörfer, Fußball-Abteilungsleiter des TV Derendingen, wie schon so oft in dieser Saison: Die Derendingerinnen haben durchaus ihre Chancen, machen die Dinger aber nicht rein. Und kommt der Gegner mal vors Tor, dann patzt die Abwehr und der Ball ist drin. So wie gestern vor 200 Zuschauern beim Tabellenzweiten: Die Augsburgerinnen, die ihrer Favoritenrolle in keiner Phase gerecht wurden, hatten in der ersten Hälfte eine einzige nennenswerte Chance - und die nutzte Melanie Seidler in der 27. Minute zur 1:0-Führung. Beim Rauslaufen prallte TVD-Keeperin Anja Lepper mit einer TSV-Angreiferin zusammen, verletzte sich und wurde zur Pause von Anja Sailer ersetzt.


Auch in der zweiten Hälfte war die Partie unerwartet ausgeglichen mit Einschussmöglichkeiten auf beiden Seiten. Besonders frustrierend für TVD-Trainer Theresa Merk, dass Nina Weiß in der finalen Viertelstunde gleich zwei hundertprozentige Chancen vergabe: Aus zwei Metern köpfte sie der Augsburger Torhüterin in die Arme. Wenig später traf sie mit einem satten Schuss nur den Innenpfosten. "Es ist einfach der Wurm drin", klagt Götzendörfer, "es ist wie immer in dieser Saison: Wir kriegen keine rein und lassen leichte Tore zu."bs


TV Derendingen: Lepper (46. Sailer), Delattre, Lorenz, Borowski (67. Schneider), Weiß, Armbruster (60. Sessler), Mahler (60. Bessner), Tweer, Leins, Zürn, Willemsen

 9. Spieltag: TVD - TSV Gomaringen  2:3 (0:1)

Bericht Schwäbisches Tagblatt von Fabian Schäfer

Aufgebracht und verärgert

Fußball: Patzer, umstrittene Schiedsrichter-Entscheidungen: TVD verliert mit 2:3

Der TV Derendingen bleibt ganz unten in der Regionalliga. Gestern haben die Fußballerinnen auch gegen den Mit-Abstiegskonkurrenten Rüsselheim mit 2:3 (0:1) verloren. Alle drei Gegentore fielen dabei sehrunglücklich.

Wie arg der Abstiegskampf in Derendingen an die Nerven geht, zeigte eine scheinbar unbedeutende Szene in der ersten Minute der Nachspielzeit: Nach einem Zweikampf direkt vor der Derendinger Coaching-Zone sprach die Schiedsrichtern den Gästen aus Rüsselsheim einen Einwurf zu - eine klare Fehlentscheidung. TVD-Coach Theresa Merk sprang gefühlte drei Meter in Luft, genauso wie die restliche Auswechselbank. Dies war nur eine der vielen umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidungen in einem heiß umkämpften Spiel.

Merks Team begann gut, spielte zügig nach vorn und scheiterte bis zur 30. Minute zweimal am Aluminium. Kurz vor der Pause flog dann ein langer Ball in Richtung TVD-Tor, Keeperin Anja Leppert kam heraus, verschätzte sich jedoch und unterlief den Ball. Rüsselsheims Stürmerin Frase schob ihn ins leere Tor. Mit diesem Rückschlag endete der erste Durchgang. "Man war aufgebracht und hat sich geärgert und dann nicht mehr richtig ins Spiel zurück gefunden", versuchte Merk nach dem Spiel den verhaltenen Start in den zweiten Durchgang zu erklären.

In der 53. Minute folgte der erste große Aufreger: Nach einem Pass aus dem Mittelfeld stand die Rüsselsheimerin Geit Prants plötzlich mutterseelenallein im TVD-Strafraum und schob den Ball ins Netz - und war selbst überrascht, als das Tor zählte, denn sie stand in sehr abseitsverdächtiger Position. Nach 74 Minuten flankte Marina Urzo in den TVD-Strafraum und fand erneut Frase, die zum 3:0 einschob. Zuvor hätte es jedoch Einwurf für den TVD geben müssen. Vier Minuten danach gelangte ein langer Ball zu Derendingens Stephanie Tweer, die ihn im Netz unterbrachte, dann jedoch wegen vermeintlichen Abseits zurückgepfiffen wurde - erneut eine sehr fragwürdige Entscheidung. Zwar gelang dem TVD durch zwei sehenswerte Fernschuss-Treffer von Anja Sailer und Stephanie Tweer noch der Anschluss, am Ende verlor er aber auch das fünfte Heimspiel in dieser Saison. Nach dem Schlusspfiff eilte Merk sofort zu den Schiedsrichtern; ändern konnte sie jedoch auch nichts mehr.

Merk: "Bringt ja nichts, alle zusätzlich nervös zu machen."

Es dauerte ein paar Minuten, bis sich TVD-Trainerin Theresa Merk nach dem Abpfiff abgeregt hatte. "Wenn man sich die Bälle selbst so einschenkt und dann noch blöde Fehlentscheidungen kassiert, führt das halt zur Niederlage", sagte die Trainerin, der man die Enttäuschung über den Spielausgang deutlich anmerkte. Genauso wie ihren Spielerinnen. "Erstaunlicherweise ist die Stimmung im Team trotzdem gut. Mal schauen, was wir in der Winterpause machen. Vielleicht haken wir's komplett ab und sagen, wir fangen wieder bei Null an", erzählt Merk, die trotz allem recht ruhig wirkt. "Es bringt ja nichts, nach außen hin alle noch zusätzlich nervös zu machen."

Tore: 0:1 (30.) Franziska Frase, 0:2 (53.) Geit Prans, 0:3 (74.) Franziska Frase, 1:3 (81.) Anja Sailer, 2:3 (86.) Stephanie Tweer

 

TV Derendingen: Lepper; Delattre, Lorenz, Borowski, Weiß, Armbruster (80. Schneider), Mahler (80. Sailer), Tweer, Leins, Zürn (68. Bessner), Willemsen (68. Sessler).

 

 

8. Spieltag: Eintracht Frankfurt - TVD 2:2 (1:1)

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Bericht Schwäbisches Tagblatt

Erster Punkt, aber Frust

Ihren ersten Punkt in der Saison haben die Regionalligaspielerinnen des TV Derendingen geholt. Doch Polonaise getanzt haben sie nach dem 2:2 (1:1) bei Eintracht Frankfurt deshalb nicht. Denn der TVD bleibt damit Letzter, obwohl er beim Mit-Abstiegskonkurrenten hätte gewinnen müssen.

"Wir waren klar besser", sagte TVD-Trainerin Theresa Merk. Und ihr Team ging auch zwei Mal durch Nina Weiß (8., 54.) in Führung gegen ein eigentlich harmloses Frankfurter Team, das vier Mal etwas gefährlicher aufs Tor schoss. Doch ein Mal verschätzten sich die Derendingerinnen nach einem Eckball, sodass Elisabeth Scherzberg (42.) zum 1:1 traf. Und eine Viertelstunde vor Spielschluss meinte es TVD-Torhüterin Anja Lepper zu gut: Einen Freistoß, der ins Aus gegangen wäre, wollte sie festhalten. Doch stattdessen prallte der Ball von ihr ab, Suzan Pezgüzelyigit reagierte am schnellsten und schoss zum 2:2 ein.

Zuvor hatten die Derendingerinnen beste Torchancen ausgelassen. "Wenn wir gut spielen, schenken wir uns selber einen ein", sagte Merk, "das frustriert die Spielerinnen am meisten und ist auch für mich schwierig, denn das kannst du nicht im Training üben." Doch die TVD-Trainerin gibt sich kämpferisch: "Aufgeben können wir uns nicht erlauben! Hauptsache, der Teamgeist stimmt." tzu

TV Derendingen: Lepper; Delattre, Lorenz, Borowski, Weiß, Armbruster (79. Bessner), Mahler (64. Sessler), Tweer, Leins (89. Habermehl), Zürn, Willemsen (84. Sailer).

7. Spieltag: TVD - FV Löchgau

Einlauf der Mannschaften mit Kindern (Bild TVD)

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Bericht Schwäbisches Tagblatt von Stephan Gokeler

 

Tiefschlaf, Tristesse und Tränen

 

Fußball: Derendinger Regionalliga-Frauen nach 1:3 (0:1) gegen Löchgau weiterhin ohne Punkt

 

Ganze zwei Minuten lang sah es am Sonntag so aus, als könnten die Derendingerinnen die ersehnten ersten Punkte in dieser Saison ergattern. Am Ende stand auch gegen den Tabellenvorletzten eine Pleite.

Derendingen. Was der Auftakt zu einer Aufholjagd hätte werden sollen, endete mit einer erneuten Niederlage und vielen Tränen: Auch gegen den TV Löchgau, vor diesem Spiel mit nur einem Punkt Tabellenvorletzter in der Frauen-Regionalliga, konnten die Derendingerinnen nicht gewinnen. Das Unheil nahm schon nach gut vier Minuten seinen Lauf, als die Löchgauerinnen sich über rechts erstmals durchkombinierten und Lisa Gayer auf Meike van Elten in die Mitte legte. Derendingens Torfrau Anja Lepper war chancenlos, als der Ball zum 0:1 einschlug.

Danach waren Torchancen erst einmal Mangelware. Mitte der ersten Halbzeit kam das Team von Trainerin Theresa Merk besser ins Spiel, gewann mehr Zweikämpfe und kam durch einen Kopfball von Nina Weiß nach einer Ecke (25.) und Lisa Armbruster per Distanzschuss (43.) zu Abschlüssen. Allerings blieb Löchgau immer wieder mit Vorstößen gefährlich.

Nach der Pause tauchten beide Mannschaften abwechselnd mit guten Möglichkeiten vor dem gegnerischen Kasten auf, bevor Stephanie Tweer auf halblinks ihrer Gegenspielerin den Ball abluchste und Lisa Weiß in zentraler Strafraumposition perfekt bediente, die zum vielumjubelten Ausgleich (67.) traf. Dass die Freude nur zwei Minuten währte, lag an einem kollektiven Tiefschlaf der Derendinger Abwehr. Halbrechts an der Strafraumkante durfte Löchgaus Natalie Härterich den Ball in aller Ruhe annehmen. Auch als sie sich Richtung Derendinger Tor aufmachte, griff keine der umstehenden Derendinger Spielerinnen ein, so dass sie wenig Mühe hatte, die 2:1-Führung für ihre Mannschaft zu erzielen (69.). Trainerin Theresa Merk sah nach dem Spiel in solchen individuellen Fehlleistungen den Hauptgrund für die erneute Niederlage.

Wiederum nur zwei Minuten dauerte es, bis Löchgau den Derendingerinnen endgültig die Hoffnung auf den ersten Punktgewinn in dieser Saison raubten. Nach einem Eckball zog Alisa Meinzer ab, Derendingens Andrea Lorenz fälschte den Ball beim Rettungsversuch unhaltbar für Anja Lepper ab (71.).

Mit der 3:1-Führung stellte Löchgau komplett auf Ergebnissicherung um und verzichtete weitgehend auf ein eigenes konstruktives Aufbauspiel. Derendingen hatte in der Folge noch mehrere gute Torchancen, zum Beispiel in der 73. Spielminute, als Sandra Borowski nach einem Freistoß der eingewechselten Meike Bessner im Strafraum abzog. Doch eine Löchgauer Abwehrspielerin warf sich in den Schuss und rettete für ihre Torfrau, die chancenlos gewesen wäre. Auch aus der nachfolgenden Ecke resultierte nochmals eine Schusschance für Derendingen, doch der Ball verfehlte knapp sein Ziel.

Mit zunehmender Dauer schienen die Derendingerinnen auch den Glauben an einen Punktgewinn zu verlieren. Simone Leins und Nina Weiß hatten zwar noch Torchancen in den Schlussminuten, die letzte Überzeugung fehlte aber in ihren Aktionen.

Nach dem Schlusspfiff verharrte Trainerin Theresa Merk minutenlang stumm an der Außenlinie, bevor sie zu ihren Spielerinnen aufs Feld ging. Diese hatten sich inzwischen in einem Kreis versammelt, die Tränen flossen reichlich.

Trainerin Theresa Merk meinte nach der Partie: "Ich würde nicht sagen, dass wir unterlegen waren." Sie haderte vor allem mit der Situation, die zum 1:2-Rückstand geführt hatte. "Da stehen wir mit zwei Spielerinnen neben dem Gegner und machen nichts", ärgerte sie sich. In der kommenden Woche werde sie versuchen, , ihren frustrierten Spielerinnen klar zu machen, dass sie noch nicht abgestiegen seien. Deshalb dürfe sich auch niemand leisten, jetzt den Kampf aufzugeben. Nachdem Löchgau durch den Sieg einen Tabellenplatz vorgerückt ist, trifft der TVD nächste Woche erneut auf den Vorletzten. Frankfurt kassierte gestern ein 0:9 in Augsburg.

 

TV Derendingen: Lepper; Schneider (70. Willemsen), Delattre, Lorenz, Borowski (90. Perske), Weiß, Armbruster, Mahler, Tweer, Leins, Zürn (53. Bessner).

6. Spieltag: TSV Jahn Calden - TVD 3:2 (2:2)

Bericht Schwäbisches Tagblatt von Tobias Zug:

 

Weiter erfolglos

 

Fußball: Regionalligist TV Derendingen verliert auch das sechste Saisonspiel in Calden

Die Negativserie hält an. Auch ihr sechstes Saisonspiel haben die Regionalliga-Fußballerinnen des TV Derendingen verloren, mit 2:3 (2:2) beim TSV Jahn Calden. "Die nächsten drei Spiele sind jetzt entscheidend", sagt Trainerin Theresa Merk.

 


Calden. Unbekümmert und befreit sollen sie aufspielen, hatte Derendingens Trainerin Theresa Merk von ihren Spielerinnen verlangt. "Im Vorfeld hat doch sowieso keiner von uns einen Sieg erwartet."


Es fing denn auch nicht schlecht an für den TVD: Torjägerin Sabine Borowski brachte Derendingen nach zehn Minuten in Führung. In einer Phase, in der Derendingen das Spiel auch ganz gut unter Kontrolle hatte. Doch nach 18 Minuten foulte Andrea Lorenz ihre Gegenspielerin gefährlich nahe der Strafraumlinie. Vor dem Strafraum oder im Strafraum? "Ich meine, es war außerhalb", sagte Merk. Und fragte Lorenz später. Die sagte: "Es war auf der Linie." Und weil diese noch zum Strafraum zählt, gab's folgerichtig Strafstoß. Den wummerte Arlene Rühmer ohne Gnade ins Tor zum 1:1.


"Danach hatten wir einen kleinen Durchhänger", sagte Merk. Nur zwei Minuten später traf Johanna Hildebrandt zum 2:1 für die Caldenerinnen. Derendingen gab nicht auf, kämpfte sich wieder heran. Aus der zweiten Reihe zog Simone Leins mit links (25.) einfach mal ab. Der Ball flog über die Jahn-Torhüterin Anika Müller ins Tor zum 2:2-Ausgleich. Derendingen war wieder zurück im Spiel. Bis Calden nach der Pause den Druck erhöhte, auch zu einigen guten Torchancen kam - aber nicht nutzte. Derendingen hatte durch Sabine Borowski eine gute Einschussgelegenheit.


Zwölf Minuten vor Schluss fügte Marylin Herrmann aus Calden den Derendingerinnen seelische Schmerzen zu: Ihren Schuss von der Strafraumgrenze lenkte TVD-Torhüterin Anja Lepper zwar noch an den Pfosten. Doch von dort sprang die Kugel über die Linie ins Tor zum 3:2 für den Jahn. "Ein Punkt wäre total verdient gewesen", sagte Merk. Doch Glück oder Gerechtigkeit kehren derzeit nicht beim Derendinger Sportheimwirt ein.


TV Derendingen: Lepper; Schneider (46. Mahler), Delattre (83. Sailer), Lorenz, Borowski, Weiß, Armbruster (83. Perske), Tweer, Leins, Sessler, Zürn


Sechs Spiele, null Punkte, letzter Tabellenplatz. Der TV Derendingen ist so schlecht wie sonst kein Team vor ihm in eine Regionalliga Süd-Saison gestartet. "Wie das heute wieder gelaufen ist, ist schon deprimierend", sagte Trainerin Theresa Merk nach der neuerlichen Niederlage in Calden. Das Gute für den TVD: Der Viertletzte Eintracht Frankfurt hat auch erst vier Punkte. Und der Spielplan hat für Derendingen in den nächsten drei Spielen alle drei direkt vor ihm platzierten Gegner vorgesehen: FV Löchgau (1 Punkt), Frankfurt und Rüsselsheim (3). "Die Spiele sind jetzt entscheidend", sagte Merk, "da hilft dann auch alles Schönreden 

5. Spieltag: TVD - FV Frauenbiburg 1:3 (0:3)

(Bild TVD)

 

Bericht Schwäbisches Tagblatt von Fabian Schäfer:

 

 

TVD verschläft erste Hälfte

 

Fußball: Derendinger Kickerinnen unterliegen gegen Frauenbiburg mit 1:3

 

 

In einem im zweiten Abschnitt sehr umkämpften Spiel unterlagen die Fußballerinnen des TV Derendingen am Sonntag dem SV Frauenbiburg mit 1:3 (0:3) und stehen weiterhin punkt- und sieglos am Tabellenende der Regionalliga.

 

 

 

Die Hoffnung auf den ersten Punkt in der laufenden Spielzeit wuchs noch einmal bei den Derendingerinnen, als Kapitänin Nina Weiß den Ball in der 65. Spielminute an der gegnerischen Strafraumgrenze eroberte und ihn an Gäste-Keeperin Katrin Kraus vorbei ins Netz schob. Zu spät: Der Treffer hatte nur noch kosmetische Natur. Die Derendingerinnen verloren dennoch das fünfte Spiel in Folge und liegen nun auf dem letzten Tabellenplatz.


Das Spiel begann flott und gleich mit einem Negativerlebnis für den TVD: Nach nur sechs Minuten gelangte Frauenbiburgs Spielerin Laura Wagenhuber 20 Meter vor dem Tor an den Ball und schoss ihn ins linke, obere Eck. Keeperin Anja Lepper war nach einer starken Parade zuvor noch nicht wieder richtig auf ihrem Posten und konnte den frühen Rückstand nicht mehr verhindern.


In der 20. Minute setzte sich SV-Stürmerin Anja Riebesecker stark über rechts durch, dribbelte in den Strafraum und legte den Ball an der herausstürmenden Torfrau Lepper vorbei zum 0:2 ins Netz. Derendingen kam in der gesamten ersten Hälfte zu keiner nennenswerten Torchance, musste dafür aber acht Minuten vor der Pause den dritten Gegentreffer hinnehmen: TVD-Verteidigerin Andrea Lorenz ließ sich an der eigenen Strafraumgrenze den Ball von der starken Anja Riebesecker abnehmen, die in den Sechzehner dribbelte und querlegte. Aus sieben Metern musste SV-Angreiferin Franziska Höllrigl nur noch einschieben.


Im zweiten Abschnitt wirkte der TVD dann von Beginn an mutiger und zeigte nach dem Anschlusstreffer von Nina Weiß nochmal ein echtes Kämpferherz. Belohnt wurde das jedoch nicht mehr, beide Teams hatten in den letzten Minuten noch gute Gelegenheiten, sie wurden jedoch alle vergeben. "Ich fand, es war zu wenig Einsatzbereitschaft auf allen Positionen", bemängelte Trainerin Merk.


TV Derendingen: Lepper, Delattre (46. Schneider), Lorenz, Borowski, Weiß, Armbruster, Tweer (77. Sailer), Leins, Sessler, Zürn (61. Goretzka), Willemsen (46. Bessner).


Fünf Spiele, null Punkte, Trainerin Merk bleibt trotzdem gelassen: "Wir versuchen, durch neue Strategien und Taktiken das Optimum rauszuholen. Wir waren auf einem guten Weg in den letzten beiden Spielen, daran müssen wir anknüpfen." Am nächsten Spieltag gehts zum TSV Jahn Calden, aktuell auf dem fünften Tabellenplatz.

WFV-Pokal Achtelfinale: TSV Münchingen - TVD 2:4 (1:3)

Bericht Tagblatt am 01.10.2015

TVD-Frauen im Viertelfinale

Die Regionalliga-Fußballerinnen des TV Derendingen sind im WFV-Pokal gegen den Landesligisten TSV Münchingen ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und rückten am Mittwochabend mit einem 4:2 (3:1)-Sieg ins Viertelfinale vor. 

Münchingen. Die Partie war dank dreier schnellen Tore schon früh entschieden. Den Auftakt machte Angelia Sessler schon in der 8. Minute mit ihrem Tor zur Derendinger 1:0-Führung. Zwölf Minuten später dann der Doppelschlag: Zunächst erhöhte Nina Weiß auf 2:0 (20.), kurz darauf zog Stephanie Tweer mit dem 3:0 nach (22.). Lena Benfeld erzielte vor der Pause noch den Anschlusstreffer (33.). Als Lisa Lang in der 63. Minute das 2:3 für den TSV schoss, musste der Regionalligist noch einmal zittern. Doch Nina Weiß machte in der Schlussminute alles klar.

TVD: Lepper; Schneider (81. Merk), Delattre, Weiß, Armbruster (88. Sailer), Tweer, Leins, Sessler, Zürn, Willemsen.

4. Spieltag: Hegauer FV - TVD  1:0 (0:0)

Die Hoffnung auf den ersten Punkt in der laufenden Spielzeit wuchs noch einmal bei den Derendingerinnen, als Kapitänin Nina Weiß den Ball in der 65. Spielminute an der gegnerischen Strafraumgrenze eroberte und ihn an Gäste-Keeperin Katrin Kraus vorbei ins Netz schob. Zu spät: Der Treffer hatte nur noch kosmetische Natur. Die Derendingerinnen verloren dennoch das fünfte Spiel in Folge und liegen nun auf dem letzten Tabellenplatz.


Das Spiel begann flott und gleich mit einem Negativerlebnis für den TVD: Nach nur sechs Minuten gelangte Frauenbiburgs Spielerin Laura Wagenhuber 20 Meter vor dem Tor an den Ball und schoss ihn ins linke, obere Eck. Keeperin Anja Lepper war nach einer starken Parade zuvor noch nicht wieder richtig auf ihrem Posten und konnte den frühen Rückstand nicht mehr verhindern.


In der 20. Minute setzte sich SV-Stürmerin Anja Riebesecker stark über rechts durch, dribbelte in den Strafraum und legte den Ball an der herausstürmenden Torfrau Lepper vorbei zum 0:2 ins Netz. Derendingen kam in der gesamten ersten Hälfte zu keiner nennenswerten Torchance, musste dafür aber acht Minuten vor der Pause den dritten Gegentreffer hinnehmen: TVD-Verteidigerin Andrea Lorenz ließ sich an der eigenen Strafraumgrenze den Ball von der starken Anja Riebesecker abnehmen, die in den Sechzehner dribbelte und querlegte. Aus sieben Metern musste SV-Angreiferin Franziska Höllrigl nur noch einschieben.


Im zweiten Abschnitt wirkte der TVD dann von Beginn an mutiger und zeigte nach dem Anschlusstreffer von Nina Weiß nochmal ein echtes Kämpferherz. Belohnt wurde das jedoch nicht mehr, beide Teams hatten in den letzten Minuten noch gute Gelegenheiten, sie wurden jedoch alle vergeben. "Ich fand, es war zu wenig Einsatzbereitschaft auf allen Positionen", bemängelte Trainerin Merk.


TV Derendingen: Lepper, Delattre (46. Schneider), Lorenz, Borowski, Weiß, Armbruster, Tweer (77. Sailer), Leins, Sessler, Zürn (61. Goretzka), Willemsen (46. Bessner).


Fünf Spiele, null Punkte, Trainerin Merk bleibt trotzdem gelassen: "Wir versuchen, durch neue Strategien und Taktiken das Optimum rauszuholen. Wir waren auf einem guten Weg in den letzten beiden Spielen, daran müssen wir anknüpfen." Am nächsten Spieltag gehts zum TSV Jahn Calden, aktuell auf dem fünften Tabellenplatz.

Bericht Schwäbisches Tagblatt von Hansjörg Lösel:

Mit 0,2 Stundenkilometern ins Tor

 

Fußball: Frauen-Regionalligist TV Derendingen ohne Glück - 0:1 beim Hegauer FV

Wieder kein Lohn für ein ordentliches Spiel: Die Fußballerinnen des TV Derendingen bleiben nach dem 0:1 beimHegauer FV ohne Punkt im Regionalliga-Keller.

 

Engen. Irgendwie passte das Hegauer Siegtor nach 50 Minuten zur Situation des derzeit nicht gerade vom Glück verfolgten TV Derendingen: Jana Braun traf den Ball gar nicht richtig, der missglückte Schuss-Versuch aber war für Derendingens Abwehr und Torfrau Anja Lepper nicht zu parieren. "Mit gefühlt 0,2 Stundenkilometern ist er dann über die Linie gekrochen", sagte Derendingens Trainerin Theresa Merk. "So grausam kann Fußball sein", habe der Hegauer Kollege Gino Radice nach dem zu ihr Spiel gesagt, berichtete Merk. Nett gemeint, aber kein wirklicher Trost für die Derendingerinnen: Die gingen auch im vierten Spiel der Saison leer aus, mussten dem neuen Spitzenreiter Hegau gratulieren. Immerhin ist der TVD noch nicht Tabellen-Schlusslicht: Dank der Tordifferenz hängt die rote Laterne in Rüsselsheim.

Am Samstag in Hegau gab es auch noch personelle Rückschläge für Derendingen: Bereits beim Aufwärmen vor der Partie musste die erkrankte Meike Bessner passen, kurz vor der Pause schied Selina Zürn mit einer Hüftprellung aus.

Trotzdem hatte TVD-Trainerin Merk an der Leistung ihres Teams am Samstag gar nicht viel auszusetzen. "Die letzten beiden Spiele waren wirklich ordentlich", sagte Merk, "das Nürnberg-Spiel war schlecht, das haben wir angesprochen, aber am Samstag haben wir es eigentlich gut gemacht." Bloß eben keine Tore erzielt - die größte Gelegenheit verhinderte Hegaus Keeperin Selina Szell zehn Minuten vor Schluss, als sie einen Schuss von Simone Leins aus dem Winkel kratzte. "So einen hält sie so auch nicht oft in ihrem Leben", orakelte Merk.

 

TV Derendingen: Lepper, Delattre, Lorenz, Sessler, Perske (55. Armbruster), Zürn (45. Schneider) Willemsen, Borowski, Tweer, Leins, Weiß.

 

TVD am Mittwoch im Pokal

Bereits am Mittwoch (19.30 Uhr) treten die Fußballerinnen des TV Derendingen im Achtelfinale des WFV-Pokals bei Landesliga-Spitzenreiter TSV Münchingen an. "Da wollen wir Selbstvertrauen tanken, wobei wir den Gegner sicher nicht unterschätzen werden", sagte Theresa Merk. Das Wochenende darauf ist spielfrei. "Das tut den Mädels auch mal gut", sagte die Derendinger Trainerin - dann gilt die Konzentration der nächsten Liga-Aufgabe am Sonntag, 11. Oktober. Im Heimspiel gegen den SV Frauenbiburg sollen endlich die ersten Punkte der Saison her.

3. Spieltag: TVD - SC Sand II 1:2 (0:2)

Flanke in den TVD-Strafraum (Bild TVD)

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Bericht Schwäbisches Tagblatt: Tim Ursinus

Immer diese "blöden Fehler"

 

Fußball: Derendingens Regionalliga-Fußballerinnen bleiben auch nach dem dritten Spiel punktlos

Dritte Niederlage im dritten Spiel: Vor etwa 100 Zuschauer hat Derendingen mit 1:2 (0:0) gegen den SC Sand II verloren. Damit steht der TVD in der Regionalliga weiter ohne Punkte da.


Derendingen.Die von Trainerin Theresa Merk angesprochene "Zuordnung" hatte gestern gestimmt, für den ersten Punktgewinn reichte es trotzdem nicht. Merk äußerte sich dennoch zufrieden über die Leistung ihres Teams: "Defensiv haben wir bis auf die zwei dumme Gegentore nicht viel zugelassen, die Zuordnung hat also gestimmt, und vorne müssen wir die hundertprozentigen Chancen besser verwerten." Torhüterin Anja Lepper, die wegen einer Verletzung die ersten Spiele verpasste, war wieder zurück in der Startelf.


In der ersten Hälfte passierte aufgrund defensiven Einstellung der Derendingerinnen nicht viel, nur ein paar kleinere Chancen aus der Ferne waren auf beiden Seiten vorhanden. Der SC Sand II hatte deutlich mehr Ballbesitz, während der TVD auf schnelle Gegenangriffe hoffte. Auffälligste TVD-Spielerin war Sandra Borowski, über ihre linke Seite liefen fast alle Angriffe. Nach der Halbzeitpause wurde Derendingen deutlich offensiver und kam durch Nina Weiß zur besten Möglichkeit des Spiels. Doch alleine vor Torhüterin Kristina Kober scheiterte sie an derselben.


Nachdem die Drangphase des TVD beendet war, foulte Andrea Lorenz (63.) nach einem Stoppfehler im Strafraum. Den Elfmeter verwandelte Jennifer Schlee. Das 2:0 folgte (69.) durch die eingewechselte Furtuna Velaj, deren Schuss von Selina Zürn abgefälscht worden war.


Danach hatte Sand zwei gute Chancen durch Anne Rotzinger, die Lepper parierte. Der SCS II zog sich dann etwas zurück und überließ den Ball den Derendingerinnen. Daraus folgte die nächste Großchance für den TVD: Nach einem weitem Ball aus der eigenen Hälfte stand Sandra Borowski frei vor Torhüterin Korber, die ihr den Ball vom schnappte. Zwei Minuten später kam es noch einmal zu einer ähnlichen Situation, in der erneut Borowski alleine vor dem Tor stand. Diesmal versuchte sie, auf die freistehende Mitspielerin querzulegen. Doch Korber kam gerade noch so mit den Händen dazwischen. Sie vereitelte wenig später auch die klarste Chance von Borowski, die aus fünf Metern zum Schuss kam. In der 84. Minute war aber endlich Lisa Armbruster erfolgreich, die eine Kopfballabwehr nach nach einem Freistoß direkt abnahm und in die rechte untere Ecke aus 20 Metern zum 1:2 einschoss. Zu mehr reichte es allerdings nicht mehr. Trotzdem zeigte sich TVD Trainerin Merk optimistisch: "Ich hoffe, wir können diese Leistung ins nächste Spiel mitnehmen. Wenn wir dann die blöden Fehler abstellen, können wir die ersten Punkte mitnehmen."


TV Derendingen: Lepper; Delattre, Lorenz, Borowski, Weiß, Leins (77. Perske), Bessner, Sessler (89. Schneider), Tweer, Zürn, Willemsen (55. Armbruster)

2. Spieltag: 1. FC Nürnberg - TVD  5:2 (3:0)

Bericht im Schwäbischen Tagblatt am 14.09.2015:

Fußball:Regionalligist verliert in Nürnberg 2:5

Wieder nichts mit den ersten Punkten. Auch das zweite Regionalliga-Saisonspiel hat der TV Derendingen verloren. Die schnelle Angreiferinnen des 1. FC Nürnberg liefen der TVD-Abwehr beim 5:2 (4:1) zu oft davon.

Nürnberg. Die Taktik der Nürnbergerinnen war klar ersichtlich. Sie ließen die Derendingerinnen kommen, versuchten ihnen im Mittelfeld den abzunehmen - und droschen ihn dann nach vorne auf Leonie Vogel und Gina Steiner. Die beiden FCN-Angreiferinnen waren so schnell, dass die aufgerückten Derendingerinnen kaum hinterher kamen.

Zudem kann Vogel auch Freistöße schießen: Das 1:0 (15.) und 3:1 (42.) erzielte sie direkt per Freistoß an der Strafraumgrenze. Die restlichen Tore (17. Steiner, 43. Vogel, 57. Steiner) nach vorher beschriebenem Schema. "Wir haben es nicht geschafft, uns auf ihr Spiel einzustellen", sagte TVD-Trainerin Theresa Merk, bei deren Team nur Sandra Borowski (36.) und Lisa Armbruster (61.). tzu

TV Derendingen:Bölzle; Delattre, Borowski, Weiß, Armbruster, Leins, Bessner, Sessler (72. Perske), Tweer, Zürn, Willemsen (72. Lorenz).

Nach der vergangenen Saison war Melanie Bölzle unter Tränen verabschiedet worden. Und wer stand bisher in den ersten beiden Saisonspiele beim TV Derendingen im Tor? Richtig: Melanie Bölzle. Grund: Zugang Anja Lepper stand zwar jüngst beim WFV-Pokalspiel in Lustnau im Tor, "aber sie ist nach wie vor nicht hundert Prozent genesen", sagte TVD-Trainerin Theresa Merk. "Wir werden sehen, wie sich das im Laufe der Woche entwickelt."

WFV-Pokal 2. Runde:  TSV Lustnau - TVD 0:5 (0:4)

Sandra Borowski bringt den TVD in Führung (Bild TVD))

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Bericht im Schwäbischen Tagblatt

Fußball: Derendingen gewinnt Pokal-Derby

Der Favorit wankte nicht mal. Vor 130 Zuschauern hat Regionalligist TV Derendingen im Derby beim Landesligisten TSV Lustnau die dritte WFV-Pokalrunde erreicht. 5:0 (3:0) gewann der TVD. Und feierte hernach seine langjährige Torhüterin.

Lustnau. Man kann es etwas ironisch formulieren: Bis zum 0:1 ging die Taktik des Außenseiters TSV Lustnau gut auf - bloß fiel das halt schon nach zwei Minuten. Sandra Borowski erzielte die Führung für den Regionalligisten auf dem Lustnauer Kunstrasen. "Das hat uns natürlich in die Karten gespielt", sagte Derendingens Trainerin Theresa Merk.

Die Regionalliga-Spielerinnen waren einfach schneller als ihre Gegenspielerinnen aus der Landesliga, suchten immer wieder die Tiefe und Lücken in der TSV-Abwehr, die sie auch fanden. Stephanie Tweer und Nina Weiß sorgten mit ihren Treffern schon zur Halbzeit für eine gewisse Spannungslosigkeit. "Ich habe meinen Mädels vor dem Spiel gesagt, das ist ein Derby, da hat's viele Zuschauer - da müssen wir richtig Gas geben", sagte Merk.

Wohl wahr: Die Lustnauerinnen ließen sich nie hängen, spielten stets einen gepflegten Ball nach vorne. Selbst nach den weiteren Gegentoren durch Selina Zürn und Borowski. "Lustnau ist bekannt, dass sie sehr sicher spielen", sagte Merk. Allerdings kamen die Lustnauerinnen nur schwer und selten an den TVD-Abwehrspielerinnen vorbei. Nach dem 0:5 kamen sie aber immer näher an einen Ehrentreffer ran: Ein Rückpass rollte an TVD-Torhüterin Anja Lepper vorbei, die hinterher rannte und den Ball gerade noch so vor der Linie klärte. Auch danach hatte Lustnau gute Konterchancen, die aber ungenutzt blieben.

Für Lepper, die vom SC Freiburg kam, war es der erste Pflichtspiel-Einsatz beim TV Derendingen. Als sie verletzt war, stand ihre reaktivierte Vorgängerin Melanie Bölzle im Tor. Die ließ sich gestern feiern: Nach dem Spiel liefen die Derendingerinnen auf die zuguckende Bölzle zu und sangen ihr ein Geburtstagsständchen. Die revanchierte sich an ihrem 36. Jahrestag mit Radler und Backwaren. 

 

Aufstellung: Lepper, Lorenz (51. Sessler), Borowski, Willemsen (53. Armbruster), Bessner, Tweer, Delattre, Weiß, Zürn, Perske, Leins

1. Spieltag: TVD - FFC Wacker München 1:3 (0:3)

Stephanie Tweer erzielte soeben den 1:3 Anschlußtreffer (Rainer Klein)

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Bericht Statistik Klein vom 07.09.2015

1:3 Auftaktniederlage gegen Wacker München


Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit unterlagen die Regionalliga-Damen des TV Derendingen gegen die vor allem in der ersten Halbzeit überragend spielenden Mädels des FFC Wacker München am Ende verdient mit 1:3.

 

Von Beginn an spielten die Damen des TV Derendingen gegen diesen spielerisch sehr starken Gegner zwar engagiert, doch viel zu offensiv und und nicht konsequent genug in den Zweikämpfen. Etwas unglücklich war natürlich, dass die dennoch cleverer wirkenden Gäste aus München schon mit ihrer ersten Tormöglichkeit durch Katrin Hartmannsegger in der 7. Spielminute in Führung gingen. In der Folgezeit wirkten die Derendingerinnen zwar sehr engagiert doch es fehlte die Ordnung vor allem in der Abwehr, wo man zu oft den Gästen zuviel Spielraum überlassen hat. In der 23. Spielminute erzielte dann wiederum die in der ersten Halbzeit überragende Spielerin mit der Nummer 19 das 0:2 und in der 34. Spielminute sogar das 0:3 der Gäste, Katrin Hartmansegger gelang somit ein lupenreiner Hattrick für die bis dahin überragenden Gäste

 

Tore: 0:1 (7.) 0:2 (23.) und 0:3 (34.) Katrin Hartmansegger, 1:3 (53.) Tweer

 

Aufstellung: Bölzle – Schneider – Delattre – Lorenz – Borowski – Weiß – Armbruster (70.) Willemsen) – Tweer – Leins (60. Perske) – Bessner – Zürn

Testspiel: TVD - VFB Obertürkheim 6:0 (1:0)

 

 

 

Nach einem anstrengenden Trainingslager-Wochenende in Derendingen empfingen unsere Frauen den Oberligisten VFB Obertürkheim an den sich unsere Mädels noch gerne erinnern, denn vor über einem Jahr besiegte der TVD die Obertürkheimerinnen und machten damit den Aufstieg in die Regionalliga perfekt. Unsere Frauen hatten das Spiel im Griff und besiegte den VFB Obertürkheim deutlich mit 6:0 (1:0). Sandra Borowski setzte mit 4 Treffern gleich ein grosses Ausrufezeichen. Nina Weiss und Stephanie Tweer erzielten die beiden anderen Treffern, In diesem Spiel durfte hin und her gewechselt werden.

 

Aufstellung TVD: Melanie Bölzle, Andrea Lorenz, Sandra Borowski, Stephanie Tweer, Nina Weiss, Lisa Armbruster, Simone Leins, Meike Bessner, Angelia Sessler, Selina Zürn, Franziska Perske, Sasakia Willemsen, Cosima Schneidere, Julia Mahler